Seelsorge
Ein Spitalaufenthalt ist für viele Menschen eine Zeit zwischen Abhängigkeit und Selbstständigkeit, Hoffnung und Resignation. Die Dualität des Lebens ist im Spital besonders spürbar: es gibt Leid und Abschied aber auch Heilung und neues Leben.
Haben Sie das Bedürfnis nach menschlichem oder spirituellem Beistand? Wünschen Sie sich zuweilen jemanden, mit dem Sie reden können, der zuhört, zum Schweigen verpflichtet ist und Anteil nimmt an dem, was Sie bewegt?
Ungeachtet der religiösen und weltanschaulichen Zugehörigkeit stehen Ihnen die Seelsorger der katholischen und der reformierten Landeskirche zur Seite. Sie begleiten Sie mit Empathie und grosser Erfahrung bei Glaubensfragen und Lebenskrisen. Nach Möglichkeit werden Sie als Patient*in vom Seelsorger Ihrer Kirche bei längerem Spitalaufenthalt besucht. Sie können jedoch jederzeit um seelsorgerische Unterstützung bitten.
Monatlich halten die beiden Spitalseelsorger abwechselnd einen Gottesdienst. Diese werden im ökumenischen Geist gestaltet. Die Gottesdienste stehen allen offen, unabhängig von Konfessionen und Religionen. Gehbehinderten und bettlägerigen Patient*innen wird ermöglicht, im Rollstuhl oder Bett daran teilzunehmen.