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Ein neues Therapiebad in Glarus

Das Therapiebad am Kantonsspital Glarus (KSGL) ist in die Jahre gekommen und benötigt dringend eine Sanierung. Die Kosten für die Sanierung übersteigen aktuell die finanziellen Möglichkeiten des KSGL. Nun zeichnet sich für die Zukunft eine spannende Lösung ab: Mit Hilfe eines Crowdfoundigs soll in Glarus ein neues Bad entstehen.

Aktuell wird das Therapiebad am Kantonsspital Glarus für Wassertherapien von stationären und ambulanten Patientinnen und Patienten genutzt. Zudem steht es externen Anbietern zur Verfügung, die Klientinnen und Klienten mit verschiedenen muskuloskelettalen Erkrankungen unterstützen. Schliesslich wird das Therapiebad auch für das Babyschwimmen sowie Kurse der Rheuma- und Lungenliga genutzt.

Das Therapiebad hat für die Nutzerinnen und Nutzer eine stark lindernde Wirkung bei verschiedenen Beschwerden. Zugleich stellen die Babyschwimmkurse ein Alleinstellungsmerkmal im Kanton Glarus dar, da sonst in kurzer Distanz zu Glarus keine ausreichend warmen Bäder zur Verfügung stehen. «Das Therapiebad ist in die Jahre gekommen und bedarf einer Sanierung. Die Kosten dafür sind leider zu hoch, als dass sich eine Sanierung und der Unterhalt für das Spital weiterhin rentieren würden. Wir haben deshalb nach neuen Lösungen gesucht und den Ball weitergegeben, damit diese für die Glarner Bevölkerung wertvollen Angebote auch weiterhin zur Verfügung stehen können», erklärt Katja Mädler, Departementsleiterin Pflege und Therapien ad interim am KSGL.

Nadja Szabo Winter, Inhaberin der Gumpifrosch GmbH, welche aktuell die Babyschwimmkurse im jetzigen Therapiebad auf privater Basis durchführt, hat sich entschieden, denn Ball aufzunehmen und ein Konzept für ein neues Bad an einem anderen Standort in Glarus zu realisieren. «Wir wollen einerseits die bestehenden Angebote erhalten und andererseits neue Angebote und Attraktionen für die Glarner Bevölkerung und den hiesigen Tourismus planen. Aktuell laufen die Vorbereitungen dazu auf Hochtouren», erklärt Nadja Szabo Winter. Für das Frühjahr 2024 ist eine grosse Spenden-Sammelaktion geplant. «Wir unterstützen Frau Szabo bei ihrem Vorhaben gerne, indem wir den Betrieb des Therapiebades im Kantonsspital Glarus bis Ende 2024 aufrechterhalten, und damit einen möglichst reibungslosen Übergang gewährleisten» ergänzt Katja Mädler. Zu gegebener Zeit wird die Öffentlichkeit direkt von der Initiantin über ihr Vorhaben informiert. Das Kantonsspital Glarus begrüsst diese Lösung sehr und unterstützt die Partner in der Umsetzung dieses innovativen Ansatzes.

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